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Joseph Imorde und Andreas Zeising (Hrsg.)

Teilhabe am Schönen. Kunstgeschichte und Volksbildung zwischen Kaiserreich und Diktatur

Kromsdorf/Weimar: VDG, 2013
ISBN: 3897397617

Erwachsenenbildung wurde seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland zu einer zentralen gesellschaftspolitischen Forderung. Den Höhepunkt erreichten die Bestrebungen zur Zeit der Weimarer Republik, als Volksbildung in den Rang ministerialer Zuständigkeit aufrückte und verfassungsmäßig verankert wurde. Nicht zuletzt richtete sich das Augenmerk dabei auf die Teilhabe an bildender Kunst. Neben Bildungszuwachs und nationalkultureller Identifikation versprach sie Veredelung, Sensibilisierung und Bereicherung der Persönlichkeit. Aus interdisziplinären Blickwinkeln erörtern die Beiträge des vorliegenden Bandes, welchen Stellenwert Kunstgeschichte und Kunstvermittlung für die Volksbildungsbestrebungen zwischen dem wilhelminischen Kaiserreich und der Hitler-Diktatur behaupteten. Dabei geht es einerseits um praktische Formen der Wissenschaftspopularisierung und andererseits um die ideologische Vereinnahmung des Faches in wechselnden politischen Kontexten.

Mit Beiträgen von Kristina Kratz-Kessemeier, Sabine Hering, Bettina Irina Reimers, Andreas Zeising, Sabine Fastert, Melanie Sachs, Iris Grötecke, Joseph Imorde, Britta Fritze, Birte Pusback, Barbara Welzel, Christian Ring, Barbara Becker, Maike Steinkamp und Nicola Hille.

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