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Joseph Imorde und Andreas Zeising (Hrsg.)

Billige Bilder. Populäre Kunstgeschichte in Monografien und Mappenwerken seit 1900 am Beispiel Albrecht Dürer

Universi Verlag, Siegen 2016
Reihe Bild- und Kunstwissenschaften, Band 8
ISBN 978-3-936533-75-0 (vergriffen)

Ergänzte Neuauflage 2019
ISBN 978-3-96182-036-8
107 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Seit der Zeit um 1900 wurden illustrierte Kunstbücher und preiswerte Bildmappen zur Massenware und der bildungsbürgerliche Schatz der Meisterwerke hielt in jedem Haushalt Einzug. In der breitenwirksamen Vermittlung wandelte sich das Fach Kunstgeschichte von einer vornehmlich akademischen Disziplin zu einer Populärwissenschaft, in der die fotografische Reproduktion eine eigenständige Aussagekraft gewann. Dem Problemfeld des »billigen Bildes« und seinen bildungspolitischen und ideologischen Implikationen widmet sich die Publikation am Beispiel der Popularisierung des Künstlers Albrecht Dürer.

Inhalt

Joseph Imorde
Zur »Überallheit« der Bilder

Andreas Zeising
»An Farbe hängt, nach Farbe drängt jetzt alles«. E. A. Seemanns »Farbige Kunstblätter« und das Für und Wider der Reproduktion

Antje Quast
Populäre Kunstgeschichte digital

Andreas Zeising
Deutscher Meister? Populäre Dürer-Rezeption zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik

Katalogteil

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