k&w

Billige Bilder. Populäre Kunstgeschichte in Monografien und Mappenwerken seit 1900 am Beispiel Albrecht Dürer

Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, 25. April bis 27. Juni 2019, konzipiert von Joseph Imorde und Andreas Zeising

Seit etwa 1890 ermöglichte das neue fotomechanische Reproduktionsverfahren der Autotypie die drucktechnische Vervielfältigung fotografischer Vorlagen von Kunstwerken in großen Auflagen. Verlagshäuser wie E.A. Seemann in Leipzig und andere spezialisierten sich seither auf die Herstellung und Verbreitung preiswerter Künstlermonografien und Bildmappen, um den Kanon der Kunstgeschichte an ein breites Publikum vermitteln. Von einer bildungsbürgerlich-elitären Disziplin wandelte sich die Kunstgeschichte zu einer Populärwissenschaft, in der die bildliche Reproduktion eine eigenständige Aussagekraft gewann. Ziel der Ausstellung ist es, diesen heute weitgehend vernachlässigten Bereich populärer Kunstvermittlung seit 1900 an Originaldokumenten zu veranschaulichen.

 

Menü schließen