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Foto: © Magdalena Spinn und Debbie Runkel

Die Lage der Dinge

Ein Fotoprojekt zur Kunst im öffentlichen Raum mit Studierenden der Ruhr-Akademie für Kunst und Medien, Schwerte, Sommersemester 2009

In den 1970er und 1980er Jahren verband sich mit dem Terminus Kunst im öffentlichen Raum das Versprechen nach Demokratisierung und der Befreiung der Kunst aus den Nischen des Ausstellungsbetriebes. Heute gestaltet sich unser Verhältnis zu den dauerhaften Relikten im Stadtraum zunehmend schwierig. Vieles von dem, was ehedem als künstlerisch wegweisend galt, hat seinen avantgardistischen Reiz eingebüßt. Instandhaltung und Reinigung belasten die kommunalen Haushalte. Selbst aktuelle Skulpturen werden nur von Wenigen bewusst wahrgenommen, dienen häufig nur als künstlerische »Stadtmöbel«. Hat die Kunst im öffentlichen Raum ausgedient? Studierende des Faches Fotodesign sind der Frage nachgegangen. In mehren Städten der Umgebung haben sie die Probe auf’s Exempel gemacht und den gegenwärtigen Status von Skulptur im Stadtraum fotografisch dokumentiert. Die Bilder zeigen eine in die Jahre gekommene Moderne, die sich gegen Verwahrlosung, Vandalismus und Gleichgültigkeit zu behaupten sucht.

Fotos: © Magdalena Spinn und Debbie Runkel

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